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Rezensionen

Die Autorin zeichnet düstere Bilder des zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Wir werden mit handlungsbedingten Situationen konfrontiert, in welchen die meisten Menschen einfach wegschauen, entweder weil sie die Dunkelheit, die seelisch psychologische Verrohung, oder auch die Einsamkeit mancher Leben entweder nicht ertragen oder weil sie es einfach aus den unterschiedlichsten Gründen nicht kümmert, was da gerade geschieht. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine junge Frau mit einer dissoziativen Identitätsstörung. Wir erleben auf der einen Seite eine Hauptprotagonistin, erschreckend einsam, menschenscheu, im Schatten lebend, kaum wahrnehmbar, sehr sensibel aber auch hilfsbereit und auf der anderen Seite ein ausartendes aggressives mörderisches Ausrasten. Die Leserschaft erlebt…
Der Thriller liest sich, als hätten Edgar Allen Poe und Stephen King hier abwechselnd die Feder geschwungen. Dem ist aber nicht so – ganz alleine Ruben Schwarz ist für diesen interessanten und lebendigen Krimi verantwortlich. Schon alleine der Prolog ist eine kleine interessante Geschichte für sich und macht neugierig auf die ereignisreiche Handlung des Buchs. Durch die auktionale Erzählweise erhält die Leserschaft einen intensiven Einblick in das soziale und zwischenmenschliche Gefüge aller Protagonisten und Antagonisten. Es tun sich Abgründe auf, die Gänsehaut verursachen – wir erleben ein Duell zwischen unerfüllter Liebe, Mutterliebe und Kindesmissbrauchs. Doch die Zündschnur, die das Ganze…
Teuflisch amüsant dieses Buch. Gekonnte Satire – bissig erhöht und zwischenmenschlich ironisiert entlarvend. Wer genau hinliest – liest die Kritik am zwischenmenschlichen Miteinander, die Kritik wie Mensch mit Mensch umgeht – teilweise schon eine Persiflage der oft hochgehaltenen empathischen menschlichen Werte – die in der Handlung ja irgendwie völlig negativ aus dem Ruder laufen. Jeder ist dem anderen sein Teufel – Gesellschaftskritik vom Feinsten Der satirische Rahmen der Handlung lässt es auch zu, dass ›Fressattacken‹ zelebriert und kultiviert erhöht werden – der Hintergrund dessen steht zwischen den Zeilen: die innere Leere übertünchen, sich aus der gesundheitlichen Verantwortung stehlen, weil man…
Zwei denkwürdig historische Geschehnisse: Die mysteriösen Ereignisse am Djatlow - Pass 1959 und die Brockenbefreiung im Dezember 1989 Dazwischen liegen dreißig Jahre . Der Autorin ist es richtig gut gelungen, beide bedeutsamen historischen Vorgänge, in ihrem neuen Buch miteinander zu verweben. Sie strickt daraus einen gut durchdachten und interessanten Plot, der spannungsgeladen und überaus lebendig, durch die fiktionale Handlung führt und im unmittelbaren Zusammenhang mit der Brockenbefreiung steht. Eva-Maria Silber beleuchtet die Zeit des Ungewissen – zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. In dieser Übergangzeit war die Macht der Staatssicherheit, gerade auch bei den Ermittlungsarbeiten eines neunfachen brutalen perfiden…
Auch der zweite Teil der Buchserie ist überwältigend stark, in jeder Zeile zeichnet die Liebe bunt schillernde Gefühlswelten der beiden Hauptprotagonisten. Wir erleben die beiden in intensiven psychischen Ausnahmezuständen. Es geht rasant, atemlos, sinnlich erotisch und sehr spannend weiter. Mehrmals erlebte ich eine überwältigende berauschend psychische Tiefe, die mich sehr berührte. Es ist unter anderem die bewegte Geschichte des verletzten inneren Kindes, welches mit seinem inneren Erwachsenen nicht im Einklang lebt. Dadurch kommt es oft zu inneren Spannungen, die zwischenmenschlich auch in ihr soziales Umfeld wirken, zu Konflikten führen und das Leben mehrerer Personen manchmal völlig aus den Fugen hebt.…
Stellen Sie sich vor, Sie erfahren schon als ganz junges Kind, dass Sie adoptiert worden sind. Was würde das mit Ihnen machen? Wie würden Sie damit umgehen? Die Autorin jedenfalls hat es buchstäblich aus ihrer Mitte gerissen, sie kippte aus ihrer seelischen Stabilität, verlor teilweise den Bezug zu ihrem Selbst. Es ist die Urangst, die sich da ihren Weg an die Oberfläche bahnte, die Angst verlassen zu werden, das Gefühl der Hilflosigkeit und Angst vor dem Alleinsein. Ihre Lebensenergie geriet völlig aus dem Gleichgewicht. Angststörungen, Bulimie und andere psychische Störungen waren ab da jahrelang ihre ständigen Begleiter. Nur die Musik…
Kurze Erklärung: Haiku ist eine der Natur zugewandte japanische Gedichtform, und gilt als die kürzeste der Welt. Diese Gedichtform wendet sich auch an jeden einzigartigen Menschen, insbesondere auch die Liebsten. Elena Abendroth führt uns mit ihren Dreizeilern fast durch ihr ganzes Leben. Wir erleben ihre tiefe, sinnliche und wundervolle Liebe zu ihrem Partner, erfahren ihrer beider innige Zweisamkeit und auch deren situationsbedingte Spannungen. Ihre gedankenreiche Liebe zur Natur wirkt wie Metaphern und stehen sicher für ihre vielfältigen Lebensveränderungen. Angst ist in den Zeilen greifbar, als plötzlich durch die Realität spürbar wird, dass das Leben vergänglich und endlich ist und man…
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