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Rezensionen

›Dorothy‹, die jüngste Tochter einer Fabrikantenfamilie, wächst wohlbehütet und verwöhnt auf. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag gerät ihre heile Welt jedoch tüchtig ins Wanken, bevor diese sogar auseinanderbricht. Ihr Vater gerät in finanzielle Schwierigkeiten und der zukünftige Ehemann kauft sich in die Fabriken ein.
Der Einstieg in die Handlung des zweiten Buchs ist etwas zähflüssig, ob einiger Wiederholungen aus der ersten Geschichte, die sicher aber nötig sind, um Leser, welche die Abenteuer Anthonys, des Jungens der Erde – alias Ant Nr. 11 – aus Robotanien, zum ersten Mal erleben. Das nehmen die Leser jedoch sicher gern in Kauf, denn danach wird es richtig spannend und erlebnisreich. Wieder ist es des Autors Diktion, die mich fasziniert und verführt, das Buch in einem Zug von Anfang bis Ende durchzulesen, ringsherum alles vergessend. Francis Linz bild - und facettenreicher Schreibstil, verbunden mit vielen Metaphern, knipst bei mir…
Lutz Sehmisch, 1959 geboren, wächst in der DDR in einem autoritären Elternhaus auf, spürt oft die innere Distanz, die seine Eltern ihm entgegenbringen, fühlt sich dadurch irritiert und nicht genug geliebt. Schon sehr früh merkt er, dass er die Aufmerksamkeit seiner Eltern nur über gute Schulleistungen erreichen kann und dies auch nur mit mäßigem Erfolg.
Spontan sagte ich der Autorin zu, ihren Debütroman zu lesen und zu rezensieren.
Es wird sicher eine kleine Ausnahme bleiben, dass ich im Genre ›Ratgeber‹ rezensiere. In diesem Fall bin ich der Bitte des Autors gern nachgekommen, denn er kauft vom Erlös des Buchs wichtige nützliche Dinge für Obdachlose in Leipzig und übergibt sie ihnen dann persönlich.
 zur Erklärung: Haiku ist eine der Natur zugewandte japanische Gedichtform, und gilt als die kürzeste der Welt. Senryū ist dieser sehr ähnlich und dem Persönlichen, Emotionalen zugewandt.
Ein wundervolles Buch! Francis leicht verspielte, manchmal fast lyrische Schreibweise, der unterschwellige ernste, zeitweilige dramatische Unterton zog mich sofort in das Geschehen um den achtjährigen Anthony hinein. Es ist eines jener Bücher, welches die Leser verführt, es, ringsherum alles vergessend, in einem Zug von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Anthony – ein kleiner Junge, der in einem sozial instabilen Elternhaus aufwächst. Nur mit dem Allernötigstem versorgt, doch seelisch sehr vereinsamt, versteht er es, sich durch sein introvertiertes Wesen fast unsichtbar zu machen, wenn zu Hause mal wieder die Luft brennt und seiner Mutter einmal mehr die Hand…
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