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Rezensionen

Der SF-Roman mit über fünfhundert Seiten ist eine Wucht – intensiv, faszinierend, bildgewaltig geschrieben, interessant, sehr spannend, emotional packend und vielschichtig. Zu 80 % dystopisch, doch mit einem Ende, welches Hoffnung gibt. Die Charaktere sind zum Teil sehr komplex, lernend und sich weiterentwickelnd. Es ist ein Roman, der unter die Haut geht, der beunruhigt, den man nicht vergessen kann. Ein Roman, der aufzeigt, wohin Fanatismus, krankhafter Ehrgeiz, missbrauchte Wissenschaft, zu viel Macht in einzelnen Händen und der KI vertrauend, führen kann, wenn Empathie und Liebe außen vor bleiben. Das Beste für die Menschheit gewollt und verblendet in den Abgrund geführt.…
Ein beeindruckendes Buch mit gut recherchiertem Hintergrund, spannend, lebendig und interessant von der ersten bis zur letzten Seite. Die Autorin führt die Leserschaft in das Rotlichtmilieu Hamburgs. So erleben Leserinnen und Leser fast hautnah die sehr speziellen, komplizierten, zwischenmenschlichen Beziehungen und/oder Bindungen von Prostituierten und Zuhältern, erfahren auch welche Druckmittel eingesetzt werden, um die Frauen gefügig zu machen und auch wie engmaschig das Netz der Clans abgesteckt ist. Erschreckend, wie hier Politik wegschaut und teilweise tief im Sumpf des Milieus verbandelt ist. Der Traum vom großen Geld, der Traum sich Wünsche erfüllen zu können, die man mit real verdientem Einkommen…
Das Hauptgenre des Autorenduos Valery le Fiery & Frank Böhm ist Queere Literatur. Doch mit diesem kleinen Büchlein zeigen die beiden, dass sie auch anders können. Science-Fiction, mit einem brisanten Thema – Experiment KI unter Nutzung des willigen Menschenmaterials unter Weglassung jeglicher ethischer Normen. Menschen werden zu gefügigen Arbeitssklaven umgeformt – Gedankenklau vorangestellt. Macht und maximales Profitstreben stehen dabei im Fokus der Geschehnisse. Was mit starken Persönlichkeiten und Mitarbeitern geschieht, die sich mit ihrem angeborenen Instinkt, Misstrauen und ihrer Intelligenz dagegenstellen, ist abenteuerlich. Lesen Sie die kleine Kurzgeschichte am besten selbst. Sehr gern empfehle ich das kleine Büchlein weiter. Es…
Ein unverwechselbarer Reimer Boy Eilers Hafen-Krimi – mit viel Hamburger Lokalkolorit, plattdeutschen Sprüchen in Hülle und Fülle und Wortwitz, der oft satirisch daherkommt. Die Leserschaft erlebt skurrile handelnde Personen, auf beiden Seiten, einen Privatdetektiv, der manchmal wirkt, als sei er etwas konfus, der auf der anderen Seite jedoch gut kombinieren kann und mittendrin die Themen Organhandel, Korruption und Geldwäsche. Themen, die eigentlich schwer, brisant und hochaktuell sind, auf diese Weise in den Mittelpunkt gestellt hat schon was – überraschend leicht und doch sehr spannend. Nur muss man Plattdeutsch können, um alle die Sprüche und Begriffe richtig einzuordnen – manchen habe…
Ein entflogener Wellensittich sucht sich eine neue Menschenfamilie. Da er sehr vorwitzig ist und gerne die Umgebung erkundet, sobald seine Tür und Fenster aufstehen, hat er viele Abenteuer zu bestehen. Dieses Geschichte gefällt mir ausgezeichnet, sie ist aus der Vogelperspektive des kleinen Wellensittichs Frankys geschrieben und untermalt mit zauberhaften Zeichnungen der Autorin Bettina Kleinelsen. Ich empfehle das Buch in CD-Format gerne weiter. Ein Büchlein so für zwischendurch, für gesellige Familienrunden und als kleinen Mitbringsels zum Kindergeburtstag. Heidelinde Penndorf (Mai 2022) Klick zum Kauf des gebundenen Buch Klick zur Kinderbuchecke auf meiner Website
Ein bemerkenswerter Roman, der mich fasziniert und in das Geschehen hineingezogen hat. Ein Roman mit einer enormen emotionalen Wucht. Ich habe geweint, gelacht, war nachdenklich, hab gebangt und gehofft. Die Rollator-Szene zum Beispiel, da habe ich vor Lachen fast unter dem Tisch gelegen. Es ist eine Handlung, welche die Generation 60 plus im Hier und Jetzt beschreibt, die es noch mal wissen wollen, die noch mal das Feeling der Jugend zurückholen möchten. Sensibel, leise, manchmal laut, selbstironisch und manchmal bittersüß. Die Generation, die anmerkt, dass sie so manches richtig und auch vieles falsch gemacht hat – Selbstreflexion – das Lebensgefühl…
Es ist eine sehr berührende Geschichte, die die Autorin in ihrem lebendigen, einfühlsamen Erzählstil der Leserschaft nahebringt. Die Themen Rassismus, Gewalt, Homosexualität, soziale Schichten, soziale Milieus und Prostitution stehen im Mittelpunkt. Wir erleben junge, lebendige, interessante Charaktere, die sich selbst verloren haben und durch ihre Entwicklung wachsen und reifen, zu sich selbst finden und die auch zwischenmenschlich Trennendes überwinden. Es geht jedoch auch um Eltern, deren ›Erziehungsstil‹ und die Überwindung von Vorurteilen. Spannend, interessant, intensiv und authentisch erzählt. Ich empfehle das Buch der Autorin sehr gern weiter. Prädikat Lesenswert. Heidelinde Penndorf (Mai 2022) Klick zum Kauf des Taschenbuchs Klick zum…
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