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Rezensionen

Es ist eine fiktive Geschichte, doch sehr real, denn es passiert jeden Tag, überall auf dieser Welt. Frauen werden zu Freiwild, zu Lustobjekten degradiert. Sie werden benutzt, wie ein Scheuerlappen, sie werden geschlagen und vergewaltigt. Zurück bleiben Scham, Ekel, eine posttraumatische Belastungsstörung und die Angst, dass man ihnen nicht glaubt. Deshalb reden viele Frauen nicht darüber und die vielfachen milden Urteile, die den Attentätern bei Gericht zuteilwerden, beweisen, dass es so ist. Zwei verschiedenen Lebenswege von Frau und Mann, in zwei verschiedenen sozialen Milieus, und dies in der gleichen Stadt, zur gleichen Zeit. Charlotte und Guillaume. Beide erleben in ihren…
Die Vergangenheit ändern, heißt die Zukunft ändern, so geschehen in diesem zweiten Teil des Mystery-Thriller ›Das Tor‹. Was der Auslöser war, warum ein Zeitreisender die Vergangenheit ins Negative verkehrte, ist nicht geklärt. Interessant, spannend und dystopisch zugleich, was Ruben Schwarz der Leserschaft über das Weltgefüge und insbesondere über Deutschland diesbezüglich berichtet. Das ist insgesamt gewaltiger als ein Deutschland, welches nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt wurde. Und da kommt Hannah ins Spiel, 16 Jahre jung, welche mit ihrer Familie in der Gegenwart lebt, die Gabe ihrer Großmutter geerbt hat und ins Jahr 1966 gerufen wird, um die Welt zu retten. Es…
››Einerseits ist der Mensch vielen Tierarten gleich, indem er seine eigene Art bekämpft. Andererseits aber ist er unter den Tausenden von kämpfenden Arten die einzige, bei der das Kämpfen zerstörerisch ist. Bei den Tieren ist der Kampf innerhalb der Art meist unbedingt vorteilhaft. Dazu kommt, dass es allen Tierarten gewöhnlich gelingt, ihre Konflikte zu erledigen, ohne einander zu töten, sogar das Blutvergießen ist selten. Der Mensch steht unter den Arten als einziger Massenmörder da, als einziger, der in seiner eigenen Gesellschaft aus der Reihe fällt.‹‹ © Nicolas Tinbergen – Niederländischer Zoologe (1907-1988) Das Zitat am Anfang des Buchs hat mich…
Ein zauberhaftes Kinderbuch, das nicht nur Kinder, sondern auch Vorleser in den Bann zieht. Die zehn Kurzgeschichten sind sehr bildhaft und einfühlsam geschrieben und wunderbar ergänzt durch die zarten bunten Zeichnungen der Illustratorin Frauke Erdmann. Sie erzählen vom Zusammenspiel der Menschen mit der Natur, vermitteln einen kleinen Einblick in die Tierwelt und deren Lebensweisen, schulen die Aufmerksamkeit und transportieren auch empathische Werte. ›Mein kleiner Freund Floh‹ ist in großer Schriftart gedruckt, sodass auch Erstklässler ihre ersten selbstständigen Geschichten-Leseversuche starten können. Zahlreiche kindgerechte Adjektive im Text gestalten die einzelnen Geschichten kurzweilig und bildhaft interessant. Das Buch ist auch als MIT-MACH-BUCH gestaltet,…
Es ist erst meine zweite Anthologie, die ich lese und rezensiere. Vierundzwanzig kurze Weihnachtskrimis von Kiel bis Wien haben mich ausgezeichnet unterhalten. Dabei sind bekannte, namhafte Schriftsteller, die der Leserschaft eine erlebnisreiche, spannende Vorweihnachtszeit bescheren. Erfreut bin ich, darunter auch zwei Autoren zu finden, von denen ich einige Bücher gelesen und rezensiert habe – Alex Wagner und L.U. Ulder – ich mag beider Schreibstil und ihre Storys. Insgesamt hat die Autorenschaft dieser Anthologie ››Wichtel, Wunder, Weihnachtsmord‹‹ ein breites Spektrum sozialer Milieus aufgezeigt, in denen Verbrechen geschehen können, inklusive der High Society. Manche Geschichten enden kurz vor der Tat und den…
Die Krimi-Couch schreibt, dass derzeit der Autor der beste Newcomer im Thriller Genre ist und damit hat Marcel Zenk recht. Marcel Riepegerste spielt mit seinen Leserinnen und Lesern, mit ihren Ängsten, Hoffnungen, den Kick auf den einmaligen Thrill, den sie erleben möchten. Die kurzen Kapitel wechseln Personen – und handlungsbezogen, schon das allein erhöht die Intensität der Spannung jedes Mal aufs Neue. Es beginnt ein Russisch-Roulette-Spiel, welches die Protagonisten durchleben müssen. Das Ganze hat auch etwas von Hannibal Lektor und erinnert in Teilen auch an die Perversion diverser Medikamentenversuche am Menschen, um ihren Willen und ihre Emotionen zu unterdrücken oder…
Was für ein atemberaubendes Finale der Tetralogie ››Lass es zu‹‹. Ich las die erste Seite und war wie elektrisiert, konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und so verging eine aufregende bildgewaltige Lesenacht. Spannungsgeladen, mitreißend, actionreich, manchmal bemerkenswert bedrückend, dann wieder prickelnd romantisch und sehr eindrucksvoll erlebt die Leserschaft, wie sich die beiden Hauptcharaktere fast verlieren, weil der Leidensdruck, ob der Erpressung des Peinigers der jungen Frau und deren willfährigen Mittäterin zu groß wird. Sie sind gefangen in der dichten Szenerie des Bösen und bauen Mauern um ihre Seelen und sie scheinen sich zu verlieren. Wieder erfahren die Leserinnen und…
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