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Rezensionen

Ich habe das Buch Der Fluch der Hexenschwestern mit großem Interesse gelesen. Bereits auf den ersten Seiten entfaltet sich eine besondere Magie, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Geschichte lebt von vielschichtigen Spannungen sowie geheimnisvollen, kraftvollen Gefühlen und stellt zwei sehr unterschiedliche Kräfte ins Zentrum, deren Gegensätze einen faszinierenden Widerstreit zwischen Licht und Schatten erzeugen. Besonders gelungen empfand ich die Verknüpfung von Fantasie mit historischen Anklängen, die der Erzählung Tiefe und Atmosphäre verleihen. Motive wie Verlust und Wiederfinden, Eifersucht, Nähe und die verbindende Kraft der Liebe geben dem Roman eine emotionale Dimension, die weit über reine Unterhaltung…
Schon das Cover ist interessant, macht neugierig – schlicht, aber eindringlich. Der Drohbrief als zentrales Motiv ist mehr als nur Dekoration: Er verweist bereits auf die unterschwellige Bedrohung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Sabine Schumacher entwirft mit „Du wirst die Nächste sein“ einen Spannungsroman, der ohne übertriebene Brutalität auskommt und gerade dadurch seine Wirkung entfaltet. Ich habe mich beim Lesen oft gefühlt, als stünde ich direkt neben Linda Osterbruck, dieser jungen Justizangestellten, deren Alltag von einer Sekunde auf die andere aus den Fugen gerät. Ich spürte ihre Angst, ihr Misstrauen, aber auch ihre Entschlossenheit. Der Schreibstil ist flüssig,…
Neuauflage Die Handlung knüpft einige Zeit nach den dramatischen Ereignissen des Buchs ››Katjuscha‹‹ an (https://kurzlink.ch/in8c) und erzählt auf originelle und bezaubernde Weise, die Liebesgeschichte der Protagonisten Yvonne und Sven. Sie sind auch ausgestattet mit intensiven telepathischen Fähigkeiten, welche beider Leben so manches Mal verkompliziert, zumal ihre Beziehung eng verknüpft ist mit den Ereignissen des ersten Buchs. So einige Schockmomente und überraschend inszenierte Wendungen sind dadurch garantiert. Die Liebesspiele, denen sich Sven und Yvonne zwischendurch hingeben, kommen sehr romantisch, reizvoll, sexy und anregend rüber. Irritiert haben mich die Handlungssprünge in den einzelnen Kapiteln, die für so einige Cliffhänger sorgen, die Aufklärung…
Wie schon in den vergangenen Jahren beschließe ich mein Lese- und Rezensionsjahr mit einem kleinen Weihnachtsbuch von Valerie le Fiery und Frank Böhm. Auch dieses Mal erwarteten mich liebevoll erzählte Geschichten rund um Weihnachten, Familien und Kinderwünsche – kleine Erzählperlen, die zum Innehalten einladen, ein Lächeln schenken und das Herz wärmen. Ich begegnete einer wundervollen Fee und einer kleinen, mutigen Maus, die ihre Mäusefamilie begeistert dazu brachte, Weihnachten wie die Menschen zu feiern. Zudem lernte ich einen ganz besonderen Engel kennen, entdeckte eine modernisierte Lagerwelt am Nordpol und erlebte im Weihnachtswunderland, wie der Weihnachtsmann auf ein Wunder hoffte, um das…
Oh Captain, my Captain – dieser ikonische Ruf steht seit jeher für den Mut, aufzustehen, wenn geistige Führung verloren geht, und für die Kraft, sich gegen die Bequemlichkeit des Mitlaufens zu stellen. In diesem Geist habe ich Markus Langemanns Essayband gelesen: als Einladung, wieder Haltung anzunehmen, Maß zu finden und meinen inneren Kompass zu schärfen, der in unserer Zeit allzu oft übertönt wird. Das Buch versammelt rund 35 Essays, die in sprachlicher Eleganz, persönlicher Offenheit und gedanklicher Präzision zeigen, wie ein moderner Konservatismus heute verstanden werden kann. Ich habe beim Lesen oft gedacht, wie sehr Langemann es schafft, literarische Schönheit…
Diese Geschichte hat mich ganz unmittelbar berührt – nicht nur als Leserin, sondern als Mensch. Die Autorin entführt die Leserschaft tief in die Innenwelt eines introvertierten Mädchens. Ihre enorme Sensibilität und verletzliche Empathie erinnerten mich an eigene Unsicherheiten. Besonders berührend ist die Darstellung ihrer schnellen, schmerzhaften Suche nach Selbstliebe und das Hin- und Her zwischen Verletzlichkeit und Stärke, verkörpert durch ihren imaginären Freund Cassian, der ihr Halt und Hoffnung gibt, und genau zur Hallowen-Zeit in Erscheinung tritt. Im Hauptteil wird anschaulich beschrieben, wie schwierig es für das Mädchen ist, mit Selbstverletzungen umzugehen und in einem Umfeld aufzuwachsen, in dem die…
„Der Tod allein ist keine Frau“ ist ein Roman, der eindringlich von Identität, Macht und der Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen erzählt. Das Autorenduo verbindet eine präzise, stellenweise kühle Sprache mit atmosphärisch dichten Bildern, die lange nachwirken. Persönliche Traumata und gesellschaftliche Strukturen verweben sich zu einem Geflecht aus Schmerz, Widerstand und Sehnsucht – ohne in einfache moralische Kategorien zu verfallen. Die Figuren sind komplex, widersprüchlich und zutiefst menschlich. Im Zentrum steht die Studentin Aische Ylmaz, die im beschaulichen Passau ihre Freundin ermordet auffindet. Dieses Ereignis zieht sie in die düsteren Seiten der kleinen Stadt hinein und führt sie an die Grenzen von…
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